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Günter Skibbe
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Schlagzeilen
16.12.2010   Die Suche nach dem Silber
02.12.2010   Schützen krönen erfolgreiche Sportsaison
07.10.2010   Ein historischer Vogelschuss
23.09.2010   Patronatsfest und Herbstkirmes in Leuth
16.09.2010   Antreten beim Bundesschützenfest
26.08.2010   Laar feiert mit König Hubert
20.08.2010   Toups ist König
20.08.2010   Ein eigenes Kreuz für die Trier-Pilger
13.08.2010   Schützen verlegen Königsgalaball
06.08.2010   Große Schützenfesttage in Oberbeberich
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Die Suche nach dem Silber


Born. Es gibt kaum ein größeres Glück für einen Schützen, als einmal den Vogel von der Stange zu holen und das Königssilber umgehängt zu bekommen. Wenn es ihm dann auch noch gelingt, auf der nächsthöheren Ebene, dem Schützen-Bezirk, der beste Schütze zu sein, dann ist alles perfekt.

So war es Walter Hinsen aus Born im Sommer ergangen. Jetzt aber ist der doppelte König am Ende seiner Nerven. Denn das Königssilber ist weg. Gestohlen aus einem vermeintlich sicheren Versteck in seinem Haus. Und zwar auf eine Art und Weise, die Hinsen und seine Frau schier verzweifeln lässt. Denn es waren weder Tür noch Fenster aufgebrochen. Auch kein Chaos in der Wohnung, alle Schränke verschlossen wie immer. Aber wenn man zu dritt (außer Hinsen und seiner Frau lebt noch der erwachsene Sohn dort) in einer Wohnung lebt, „wer weiß dann schon genau, ob vor dem Einkauf eine Wohnzimmertür angelehnt oder weit offen war“, fragt Hinsen – und gibt die Antwort gleich selbst: „Ich weiß das nicht.“ Am Mittwoch vor zwei Wochen war so eine Situation. Hinsens kamen vom Einkaufen zurück, und das Schloss in der Hintertür hakte. Ganz Heimwerker griff Hinsen zur Selbsthilfe. Er ölte und machte das Schloss wieder gängig. Zumindest halbwegs. Erst als es am Freitag dann den Dienst ganz versagte, kam er ins Grübeln. War vielleicht doch jemand im Haus. Hinsen suchte sofort die Plätze auf, an denen im Haus Wertsachen versteckt waren. Und an jedem sank sein Mut mehr. Der Schmuck der Ehefrau - weg. Die Münzsammlung des Sohnes – verschwunden. Allerdings hatten die Täter hier nur die Münzen mitgenommen und die für einen Verkauf wichtigen Zertifikate einfach liegen lassen. Auch Hinsens eigene Sammlung war gestohlen. Und eben die beiden Schützenketten sowie die Plakette des Brudermeisters, die auch dabei lag. Für die Polizei ist der Fall ein Rätsel. Es gibt keine Einbruchsspuren – bis auf das merkwürdige Hintertür-Schloss. Die Schubladen, Schränke, alle Orte, an denen gestohlen worden war, waren wieder genau in den Zustand von vor dem Einbruch versetzt worden. Hinsen ist herzkrank. Ihn nimmt das alles fürchterlich mit. Er schläft kaum noch, schreckt nachts hoch und horcht, ob jemand im Haus ist. „Wir fühlen uns nicht mehr sicher“, sagt er. Deshalb hat er jetzt eine Belohnung von 500 Euro ausgesetzt. „Die zahle ich demjenigen, der mir das Silber zurück­bringt – ohne Ansehen der Person“, betont er. Will sagen: Auch wenn es der Dieb selbst ist, wird nicht nach dem Namen gefragt. „Wenn jemand Angst hat, dennoch erkannt zu werden, dann kann er den Schmuck auch einfach in der Kirche ablegen, oder dem Pfarrer geben oder einem Arzt – einfach einer Vertrauensperson“, sagt Hinsen, der nur noch eins hofft: „Käme doch das Silber irgendwie zurück.“ Für den Dieb dürfte der Einbruch nicht lukrativ gewesen sein. „Am Bezirkssilber ist gerade mal ein Fingerhut voll Silber dran“, sagt Bezirksbundesmeister Franz Rosenberger. Die Kette sei 1993 für 5.000 Mark gekauft worden. Auch die Borner Kette ist noch keine Jahrhunderte alt. Sie wird seit etwa 30 Jahren genutzt. Hier gilt ebenfalls: Die verschiedenen Materialien beim Einschmelzen voneinander zu trennen, wäre so aufwändig, dass kein Erlös übrig bliebe. Daran, dass ihm jemand einfach die Königswürde neidete und deshalb zuschlug, will Borns König Walter Hinsen nicht glauben. „Ich weiß, dass ich nicht jedermanns Freund im Dorf bin, aber so etwas tut bestimmt niemand“, ist er überzeugt.


Quelle:Grenzland Nachrichten
Autor:GN Redaktion
Foto:Heike Ahlen

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